Elektrosmog aus dem Schlafzimmer verbannen

Das Medien- und Computerzeitalter hat uns in seinem Griff – und sorgt auch dafür, dass immer mehr Menschen ihre kleinen und größeren Unterhaltungsgeräte mit ins Schlafzimmer nehmen oder sogar fest in ihr Schlafumfeld integrieren.

Fernseher und Radiowecker in Bettnähe sind meist schon eine Selbstverständlichkeit; nicht selten gesellen sich Stereoanlage, Handy und Telefon dazu. Die Schattenseite: Durch die entstehenden Elektrosmogfelder kann der Schlaf erheblich gestört werden. Besser ist es, das Schlafzimmer so weit wie möglich von elektronischen Geräten und aktivierten Stromleitungen zu befreien.

Das Schlafzimmer sollte Erholungsoase und Rückzugsraum zugleich sein – das funktioniert jedoch nicht, wenn wir nachts umgeben sind von elektrischen Leitungen und Transformatoren. Ganz besonders am Kopfende des Bettes haben sich permanent verwendete Elektrogeräte und Stromkabel als belastend erwiesen.

Durch zu viele Steckdosen am Kopfende können sich möglicherweise Kopfschmerzen, Allergien, Hormonstörungen und vor allem Schlafstörungen einstellen. Eine gute Schutzmaßnahme gegen den Elektrosmog ist der nachträgliche Einbau eines Netzfreischalters, mit dem der fließende Strom im Kopfbereich zur Schlafenszeit unterbunden werden kann. Wenn Sie einen motorbetriebenen Lattenrost kaufen, sollten Sie ebenfalls auf eine Netzfreischaltung achten.

Radiowecker

Wer auf seinen Radiowecker nicht verzichten möchte, sollte ihn nicht im Bereich des Kopfendes positionieren. Eine gesündere Alternative ist jedoch ein Funkwecker, der mit einer Batterie betrieben wird. Manche Menschen schlafen besser ein, wenn sie abends beruhigende und entspannende Musik hören. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn die Stereoanlange mindestens zwei Meter vom Bett entfernt steht und nachts vollkommen ausgeschaltet wird (kein Standby!).

Heizdecken erzeugen extrem großflächige elektromagnetische Felder direkt am Körper. Sie sollten deshalb nur kurzfristig oder bei starkem Frieren verwendet und vor dem Schlafen komplett vom Netz genommen werden.

Elektrosmog-Kritiker befürchten zudem, dass die dauernde Benutzung einer elektrischen Heizdecke die Nerven überreizt. Außerdem können dadurch während des Schlafs Angstzustände sowie Alpträume ausgelöst werden. Moderne Mikrofaserbettwäsche mit wärmenden Fleecefasern oder auch die traditionelle Wärmflasche sind hingegen gesundheitlich unbedenklich und können eine elektrische Heizdecke in der Regel ideal ersetzen.